Wie die friedliche Revolution ihre Kinder entließ.
Junge Brandenburger im Porträt.
Der Fall der innerdeutschen Grenze im Jahr 1989 veränderte das Leben der Menschen in Ostdeutschland nachhaltig. Während die vorgezeichneten Lebensperspektiven über Nacht verschwanden, eröffneten sich den Jugendlichen plötzlich neue Möglichkeiten, die auch das Risiko des Scheiterns implizierten.
Der Verein Sichten und Ansichten e.V. hat 13 regional verortete Lebensgeschichten junger Brandenburgerinnen und Brandenburger der Jahrgänge 1973 bis 1976 gesammelt. Die heute über dreißig Jährigen sprechen über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, ohne dabei ihre Ängste zu verschweigen.
Mit diesem Buch möchten wir insbesondere junge Menschen motivieren, ihre Lebensbedingungen aktiv mitzugestalten und sie ermutigen, sich für unser Gemeinwesen zu engagieren. Unsere Publikation ist ein Angebot, über die eigene Identität nachzudenken, die persönliche Lebenssituation im gesellschaftlichen Kontext zu betrachten und von verschiedenen Perspektiven her zu reflektieren. Die Texte und Fotos können dafür einen Orientierungsrahmen bieten.
Unser besonderer Dank gilt den 13 Brandenburgerinnen und Brandenburgern, die uns ihre Geschichten anvertrauten und im wahren Wortsinne Gesicht zeigen. „Wie die friedliche Revolution ihre Kinder entließ. Junge Brandenburger im Porträt“ entstand dank einer Projektförderung der Brandenburgischen Landeszentrale für Politische Bildung.